Die perfekte Einstellung: So berechnen Sie Vorschub und Drehzahl für JSO-Fräser
Präzision in der Holzbearbeitung ist kein Zufall, sondern Mathematik.
Wer die Standzeit seiner JSO-Fräser maximieren und Brandspuren am Werkstück vermeiden will, muss das Zusammenspiel von Drehzahl (n) und Vorschubgeschwindigkeit (vf) verstehen. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, worauf es ankommt.
Warum die richtige Einstellung entscheidend ist
Ein zu geringer Vorschub führt zu Reibung statt Schnitt. Das Ergebnis: Das Werkzeug überhitzt, wird stumpf und hinterlässt unschöne Brandmale im Holz. Ein zu hoher Vorschub hingegen überlastet die Schneide, was zu Werkzeugbruch oder unsauberen Oberflächen führen kann.
Die Faustformel für den Erfolg
Um den idealen Vorschub zu berechnen, nutzen Profis die folgende Formel:
vf = n × z × fz
- vf: Vorschubgeschwindigkeit (mm/min)
- n: Drehzahl (U/min)
- z: Anzahl der Schneiden
- fz: Zahnvorschub (mm pro Zahn – abhängig vom Material)
Praxis-Tipp vom Experten
Bei harten Hölzern wie Eiche oder Buche empfiehlt sich ein moderater Zahnvorschub. Bei Plattenwerkstoffen wie Spanplatten sollten Sie hingegen höhere Geschwindigkeiten fahren, um die Hitzeentwicklung an der Schneide so gering wie möglich zu halten.
Fazit: Nutzen Sie immer die technischen Datenblätter von JSO. Ein perfekt eingestellter Fräser spart nicht nur Zeit, sondern schont auch Ihr Budget durch deutlich längere Standzeiten.

